Donnerstag, Juli 07, 2005

Sprachlos

Habe ich heute den Fernseher eingeschaltet und erst gar nicht richtig kapiert, was los ist, als ich die Bilder vom Bombenattentat in London sah. Es war irgendwie schwer zu begreifen, dass es echt ist und nicht irgendein Film.

Irgendwie weiß ich nicht, was ich darüber denken soll. Wie meine Gefühle sind. Obwohl ich keine Angst empfinde, nur Sprachlosigkeit. Ich frage mich, wird das in Zukunft die Realität sein??? Wer oder was gibt einem Sicherheit?? Da bekommt der Satz von Jesus, der sagte: „In der Welt da habt ihr Angst, doch seid getrost ich habe sie längst besiegt,“ doch eine völlig neue Bedeutung.

In meinen Gedanken, war dann die Offenbarung, wenn man liest, dass die Dunkelheit immer mehr zunehmen wird. Aber es heißt auch, dass das Licht immer mehr zunimmt und immer mehr Wunder geschehen. Dass ist auf das ich mich stützen mag. Ich möchte nicht auf die Dunkelheit schauen und ängstlich sein, sondern auf die Verheißung Jesus, dass er die Angst besiegt hat und wir dass Licht sind. Aber was heißt dass für uns Christen. Wie verhalten wir uns, angesichts der drohenden Dunkelheit. Wie können wir Licht sein und wie begegnen wir der Angst der Menschen. Haben wir schon eine Antwort für unsere Ängste gefunden.

Ich frage mich, was will Gott dass ich tue. Langsam wird mir die Dringlichkeit bewusst, den Menschen zu begegnen, ihnen Hoffnung zu geben und ihnen von Jesus erzählt, der einzig bleibt, wenn Himmel und Erde vergehen. Doch es ist schwierig, wenn ich selbst nicht was wie ich es tun soll. Ich kann nur beten, dass mir Gott zeigt, wem ich wie begegnen soll und dass Gott mir die richtigen Antworten in Situationen schenkt.

Aber es ist ein guter Moment um inne zu halten und sich zu fragen, auf was man gebaut hat und was einem Sicherheit und Hoffnung schenkt. Sich zu fragen, baue ich mein Leben auf einen lebendigen Gott oder auf etwas anderem, dass jederzeit einstürzen kann. Und ja, wenn mein Leben Gott gehört, welche Rolle hat er mir dann zugedacht in dem Spiel das sich Leben nennt.

Ich glaube es ist wichtig, dass wir Christen aufstehen in diesen stürmischen Zeiten und unseren Platz als Leuchtturm einnehmen, der anderen leuchtet und sie in den sicheren Hafen führt, der sich Gott nennt.

Fangt an zu suchen und zu beten, dass Gott durch euch wirken kann und dass das Licht zunimmt, denn wo Licht ist, hat die Dunkelheit kein Platz mehr.

(Hiervon nehme ich mich natürlich nicht aus).

Mein Gebet ist: Herr schenke mir Kraft, dass zu tun, was du willst. Schenke mir Klarheit meinen Weg zu erkennen und schenke mir dein Feuer, damit ich anderen davon weitergeben kann.

Amen