Café, die Zweite
Gestern hatten wir LK-Treffen für unsere Gemeinde und es ging ein wenig über die Visionen für unsere Gemeine. Und dann hat sich herausgestellt, dass eine „Teenie _ Tochter“ sich vorstellen kann, was für unsere Gemeinde alles kommen wird und das sie dann auch im Café mitarbeiten will.
Das finde ich irgendwie toll. Das Café gibt es noch nicht, aber dafür gibt es schon die erste Mitarbeiterin. Für mich war das noch einmal eine Bestätigung von Gott, dass das mit dem Café kommt. Weil klar, nach der ersten Euphorie kommt man dann doch wieder schnell ins Zweifeln, ob das wirklich so alles kommt, wie man sich das vorstellt.
Alleine der Gedanke, dass man nicht sein Leben träumt, sondern seinen Traum lebt finde ich toll und ich fühle mich so privilegiert, dass Gott das möglich machen möchte und dass ich aus dem Boot steigen und auf dem Wasser laufen darf. Diese Vorstellung dass Gott mit mir Geschichte schreiben will. Mit diesem kleinen, blonden Mädchen, das doch eigentlich gar nicht perfekt ist und immer wieder Fehler macht. Und trotzdem darf ich in Gottes Plan eine wichtige Rolle spielen. Wow. Das ist Wahnsinn.
Aber das mit dem aus dem Boot steigen und auf dem Wasser laufen haben wir ja schon einmal geübt, als wir geheiratet haben, obwohl wir kein Geld und so hatten. Und bestimmt haben einige gedacht, dass wir spinnen. Aber wir haben dann die tolle Erfahrung machen dürfen, dass mit einem „Ja“ von Gott es klappt und dass er uns versorgt und es uns an nichts mangelt. Und das hat es wirklich. Danke Gott.


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