Donnerstag, September 22, 2005

Seelenleid

So, ich bin heute nicht gut drauf. Bin heimgekommen und war sehr gestresst v0n einem Kind, dass heute nur geschrien und getobt hat (mein Geduldsfaden hat einen großen Riss). Einziger Lichtpunkt, war das Kinderpinguin das in meinem Kühlschrank auf mich wartet. Denn bei viel Stress hilft Schockolade. Also dann komm ich heim, mache den Kühlschrank auf..... und "Wo ist das Kinderpinguin??". Hilfe, wir haben Diebe die einfach unsere Schokolade esssen. Na toll, jetzt bin ich noch depremierter, weil mir meine Schokolade fehlt. Hab ich halt gedacht ich klage mein Leid meinem Blog.
Gleich mache ich mich auf den Weg zum Tengelmann, um mir Schokolade zu kaufen und dann geht es mir hoffentlich besser. Danach muss ich meinen Geduldsfaden reparieren, damit ich morgen wieder einen Tag voller Zornanfälle aushalte.
Zum Abschluss noch eine Feststellung eines Mädchens aus dem KiGa: "DEr Gott sieht alle Menschen, sogar die Indianer!"
Fand ich irgendwie nett

Montag, September 19, 2005

Nur noch 4 1/2 Stunden

Heute treffen wir uns zum ersten Mal um genauer über die Gesaltung unserer Gemeinderäume zu reden. Ja, die Zeit drängt unaufhörlich vorwährts und bald, spätestens im Dezember können wir anfangen die Räume zu renovieren. Das ist alles so aufregend.

Ich bin doch sehr gespannt, was Gott mit uns als Gemeinde vorhat, welchen Weg wir gehen.

Im Januar werden wir den Eröffnungsgottesdienst haben und ab da auch im Amtsblatt präsent sein. Ich bin doch schon gespannt, wer uns dann alles als Gemeinde besuchen wird. Wobei eine neue Gemeinde zu gründen ist auch ein Berg an Arbeit. Es muss soviel bedacht werden und manchmal denke ich einfach puhh. Aber es macht auch ein riesen Spaß. Was ich toll finde, dass wir alle doch sehr übereinstimmen in unseren Vorstellungen von der Raumgestaltung und auch in den Visionen für die Gemeinde.

Ja ich werde weiterberichten, was das CZH für Fortschritte macht. Und vielleicht sind ja auch bald Bilder von uns und den Räumen auf unsere Homepage zu sehen.

Noch 4 ½ h bis zu unserem Treffen J

Glauben oder nicht glauben - das ist hier die Frage

Nachdem ich ein bisschen Haushalt gemacht habe und auch richtig früh vom arbeiten daheim und nichts mehr tun muss, habe ich Zeit mal wieder ausführlich zu bloggen und euch von meinen Gedanken und von meinen schlimmen (zum Glück nicht realen) Ich zu erzählen. (Erklärung folgt während der nächsten Zeilen).

Ich stehe in letzter Zeit dank des Internets in Kontakt mit Menschen, die nicht an Gott glauben. Und es kommt dann natürlich die Frage auf, warum ich an Gott glaube. Grund für mich, mal darüber zu sinnieren, warum ich an Gott glaube.

Mmmhhh, irgendwie eine schwere Frage. Ich glaube an Gott, weil durch in das (mein) Leben besser ist, weil er der Grund ist, warum ich lebe und er derjenige ist, der meinem Leben Sinn gibt und der mich erfüllt.

Wenn ich so über mich, mein Leben und über Gott nachdenke, muss ich oft darüber nachdenken, wie mein Leben wohl wäre, gäbe es keinen Gott in meinem Leben. Also mein Leben wäre auf jeden Fall nicht so erfüllt und gesegnet, wie es jetzt ist.

Wahrscheinlich würde ich mein Leben damit verbringen etwas oder jemanden zu suchen, der mich erfüllt; der die Leere in mir füllt. Der mir Liebe und Anerkennung schenkt.

Ich denke ich würde das auf Partys, Diskos und/ oder beim Alkohol und bei irgendwelchen Männerbekanntschaften suchen. Auf jeden Fall würde ich wahrscheinlich kein tolles Leben haben (zumindest in meinen Augen. Das soll natürlich kein Angriff auf Leute sein, die so ihr Leben leben).

Ich glaube mein Leben wäre ohne Gott wahrscheinlich ziemlich sinnlos und sehr deprimierend.

Also ich weiß auf jeden Fall, dass ich ohne Gott ein sch…. Leben hätte. Und deswegen bin ich so froh, so dankbar dass ich Gott begegnet bin, dass er mich (im wahrsten Sinn) errettet hat.

Wenn ich mein (reales) Leben so anschaue bin ich echt froh, denn ich habe ein sehr gesegnetes und super tolles Leben. Ich darf erleben, wie Gott an mir wirkt und mich zu einem besseren und netteren Menschen macht (was für mich und für meine Umwelt ja wirklich ein Segen ist), ich darf erleben, wie Gott mich gebraucht um bei anderen Leute bzw. um etwas in seinem Reich zu verändern / zu bewirken.

Ich habe echt tolle Freunde und Bekannten, die, jeder auf seine Weise, sehr bereichernd für mich sind und was das wichtigste ist (außer Gott natürlich, aber wir wollen ja jetzt nicht so christlich sein) ich habe einen tollen Mann und eine gesegnete Ehe. Ja, gerade der Jochen ist das größte Geschenk in meinem Leben, das Gott mir gemacht hat und ich danke Gott nicht genug für meinen Mann und für unsere Ehe. Gerade bei dem Thema Beziehung bin ich froh, dass Gott der Grund ist, auf dem unsere Ehe gegründet ist, denn ich weiß echt nicht, wie man eine gute Beziehung ohne Gott führen kann.

Ich kann nur sagen, ich bin von Herzen froh, dass mein Leben Gott gehört und bin gespannt, wohin er noch mit mir gehen will.

Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, warum ihr an Gott glaubt bzw. nicht glaubt?

Seid ihr dankbar darüber, was Gott in eurem Leben tut???

Seid ein Segen und seid gesegnet.

Sonntag, September 18, 2005

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Deutschland geht wählen. Aber wen?! Welche Partei ist besser? Welche Partei soll man wählen?

Es gibt Christen, die vertreten die Ansicht als Christ müsste man die CDU wählen, da die noch ein „C“ im Namen hat.

Aber ich habe damit ein Problem, dass eine Frau an der Spitze von Deutschland stehen muss. Ja, ich höre schon den Aufschrei in der Frauenriege. Wie kann man als Frau dagegen sein eine Frau zu wählen.

Aber ich denke da an mich und denke daran, wie oft ich von Emotionen oder sonstigem geleitet bin und manchmal einfach weil ich schlecht drauf bin eine Entscheidung treffe, die vielleicht nicht immer richtig ist. Ich habe ja nichts gegen Frauen, weiß aber nicht, ob es so gut ist, wenn eine Frau an der Spitze Deutschlands steht. Aber das ist ja nur meine Meinung. Falls ihr anderes denkt, dürft ihr mir das gerne mitteilen.

Also ich habe dann gedacht, bete ich doch mal dafür, dass Gott mir zeigt, welche Partei ich wählen soll.

Gesagt getan. Aber ich muss leider sagen, so eine richtige Antwort habe ich nicht bekommen. Ich weiß zwar wen ich wähle, aber so hundertprozentig toll ist das auch nicht. Dann habe ich überlegt, warum Gott für mich nicht so eindeutig geantwortet hat und ich kam zu dem Schluss, das er sagt, eigentlich ist es momentan egal welche Partei an der Spitze steht. Aber er gibt an uns die Verantwortung für die Politiker zu beten und durch das Gebet etwas in Deutschland verändern. Und wen wir beten wird sich etwas verändern und er kann in jeder Partei etwas bewirken. Natürlich könnte man denken, die SPD wird nie christlich. Aber soweit möchte ich Gott nicht einschränken, denn er ist groß und kann Herzen verändern.

Also habe ich beschlossen ich wähle einfach und lege den Rest in Gottes Hand. Das heißt ich sollte anfangen zu beten, dass der Wille Gottes in Deutschland geschieht, wie auch immer das aussehen wird.

Na da bin ich mal gespannt was passiert.

PS: Eure Meinung zu dem Thema interessiert mich. Also scheut euch nicht, greift in die Tasten und schreibt eure Meinung

Samstag, September 17, 2005

ein nettes Kompliment

Diese Woche habe ich ein sehr nettes Kompliment bekommen. Ein Kind meint zu mir, ich habe so schöne Haare, weich wie ein Bär.
Ist das nicht nett, was man für Komplimente bekommen kann. Haare wie ein Bär. Naja, wenn ich sonst nicht aussehe, wie ein Bär ist das ja noch voll in Ordnung. *g*

Sonntag, September 11, 2005

Ein Glaubensexperiment

Da ich verrückt bin habe ich mal gedacht ich muss Gott mal fragen was er über Xavier Naidoo (oder wie auch immer den man schreibt) denkt. War doch eine große Herhausforderung für mich, da ich mir nicht sicher bin/ war, ob ich eine Antwort von Gott bekomme. Aber es interessiert mich schon, da ich eigentlich sehr negativ über diesen Sänger denke, von dem man weiß, dass er ja wohl Christ ist und ich eigentlich so für mich denke, kann das wirklich sein. Und wenn er Christ ist, warum sind seine Texte nicht deutlicher.
Naja ich habe auf jeden Fall mal angefangen, darüber zu beten, was Gott über ihn denkt und bin bis jetzt auf folgende Gedanken gekommen.
Gott findet ihn gut. Er findet die Arbeit gut, die X.N. macht und Gott hat im Einfluss gegeben, da er mit seiner Musik und seinen Texten viele Menschen erreicht. Und ich glaube Gott sagt zu mir, ich soll nicht über X. N. 's Herz urteilen oder wie er sich meiner Meinung nach verhalten sollen, sondern sehen, dass er viele Menschen erreicht, die noch nie oder sonst nie etwas von Gott hören.
Ja, da bin ich mal gespannt, ob Gott noch mehr sagt.

einfach so

So jetzt arbeite ich seit zwei Wochen wieder und es ist doch alles sehr sehr stressig. Ein Termin jagt den anderen, im Kindergarten sowie privat, wobei das ja auch teilweise schöne Termine sind. Aber viel zu erzählen gibt es von meiner Seite aus nicht. Letzte Woche waren der Jochen und ich doch tatsächlich mal joggen. Puh war das anstrengend und danach hatte ich auch ein eigenes Haustier, bekannt unter dem Namen Muskelkater. Aber da wir das jetzt öfter machen wollen und ich so komische Füße habe die richtige Schuhe brauchen, sonst gehen sie ja kaputt (die Füße meine ich) habe ich beschlossen ich investiere mal Geld in meine Gesundheit und kaufe mir Laufschuhe. Ich war beim Runners Point und muss sagen die Beratung war echt gut, so dass ich doch tatsächlich auch gute Schuhe gefunden habe. Und da wir ja jetzt den Euro haben, wirkt der Preis auch nicht so hoch wie in DM (120 Euro). Wobei das ja echt viel Geld ist. Aber so teure Laufschuhe können auch ein gutes Motivationsmittel sein um zu laufen und so werden der Jochen und ich wohl bald "super süß & super sexy" sein *g*.
Am Freitag war Labor bei uns und das tolle ist, dass wir jetzt einen "blog-stuhl" haben, dass heißt jeder der auf diesem Stuhl saß, bekam von einem charmanten jungen Mann einen Blog eingerichtet. Und so dürfen wir als neues Mitglied in der Bloggerfamilie Chis und Lise begrüßen. Erst einmal ein herzliches Hallo an euch.
Aber es gibt auch Lichtblicke in dieser stressigen Zeit. Zum Beispiel findet am ersten Oktoberwochenende Maintain your faith statt. Näheres erfahrt ihr beim CZK . Da möchte ich euch doch herzlich einladen. Es wird bestimmt wieder sehr interessant.
Sonst gibt es heute eigentlich nichts zu erzählen. Nur Schade, dass das Wochenende schon fast wieder rum ist und dann der Alltagstrott weitergeht. Aber dafür ist bald Weihnachten und nach Weihnachten kommt mein Geburtstagl, worauf ich mich schon sehr freue und natürlich noch nicht angange zu planen :)
bis dann und auf bald

Samstag, September 03, 2005

AW Katrina

Als ich Jochens Blog über Katrina gelesen habe, kam mir folgendes in den Sinn. Ich weiß jetzt nicht genau wie ich es ausdrücken soll, ohne dass es so krass klingt, aber irgendwie habe ich gedacht, dass die Menschen in New Orleans auch irgendwie selbst an den Folgen Schuld sind. Ich weiß, dass klingt total krass, aber lasst es mich erklären. Es geht ja darum, dass sie die Ernte bekommen für das was sie gesät haben, was ja auch vom biblischen Prinzip her stimmt. Aber ich denke auch, dass die Mensche bzw. die Christen vor Ort (also ich denke ja schon dass es dort Christen gibt)dies vielleicht verhindern konnten. Ich denke wir als Christen haben die Aufgabe für unseren Ort oder Stadt einzutreten (im Gebet), Buße zu tun etc.
Ich glaube wir haben die Verantwortung Wächter zu sein und uns vor Gott für unser Dorf verwenden und dafür einzutreten, dass nicht das Böse regiert (also Okkultismus und so), sondern Gott regiert.
Ich glaube wenn wir Buße darüber tun, dass zum Beispiel viel Okkultismus bei uns herrscht können wir das Gericht abwenden. Also was ich damit sagen will, ist, das ich glaube dass die Christen in N.O. vielleicht geschlafen haben( im übertragenen Sinne) und nicht ihrer Verantwortung nachgekommen sind und so haben sie vielleicht dass geerntet was sie gesät haben.
Natürlich sicher weiß ich das nicht und dass sind auch nur meine Gedanken.
Ich weiß, dass das was ich schreibe sehr krass klingt und ich habe lange überlegt, ob ich das so schreiben kann.
Ich will auf jeden Fall die Leute /Christen in N. O. nicht verurteilen oder so, sondern eigentlich nehme ich das eher als Mahnung an mich, wachsam zu sein und meiner Verantwortung nachzukommen und im Gebet für Linkenheim – Hochstetten einzutreten, damit Gott regiert und nicht Satan.
Also ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr geschockt. Mich würde auf jeden Fall mal eure Meinung interessieren.

Einmal Österreich und wieder zurück



So, hiermit melde ich mich zurück. Aus dem Urlaub und aus Österreich. Während meines langen Urlaubes habe ich mich in so eine Art Faultier verwandelt, das nicht schreiben und denken konnte. Naja und so spannendes ist ja auch nicht passiert und ich wollte euch nicht mit meinen Putzaktionen langweilen.
Ja, wir sind zurück aus Österreich. Gut erholt und ohne Schwimmhäute, obwohl wir beinahe Schwimmhäute zwischen den Zehen bekommen hätten, da unsere Füße oft naß waren.
Aber wir hatten Glück und es gab keine großen Überschwemmungen, nur gefährliche Pfützen die waghalsige Sprünge meinerseits erforderten, wie ihr hier sehen könnt.



Das Essen war soweit in Ordnung und wir haben so ziemlich jede Mahlzeit, die es gab mit gemacht. Aber dank anstrengender Spaziergänge bzw. Wanderungen haben wir doch hoffentlich die angefutterten Kalorien wieder verbrannt (Zumindest haben wir keine Waage die das kontrollieren kann und die Hosen passen auch noch)

Hier kommt der lebende Beweis, wie anstrengend so eine Wanderung sein kann.



Unser Hotelzimmer war auch ganz in Ordnung und vor allem die Matratze war sehr bequem. Gar nicht so durchgelegen wie sonst manchmal in Hotels.


Da wir in der Nähe von Kitzbühel waren, wie ich als Beweis versucht habe, zu dokumentieren, sind wir natürlich auch mal nach Kitzbühel gefahren. Leider haben wir niemand berühmtes gesehen, waren aber dafür lecker mexikanisch essen.

Nur tolle Autos und tolle Häuser gab es dort.
Ich muss sagen, Kitzbühel hat schon so einen bestimmten Reiz.


Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß zusammen und haben uns von dem Wetter (es hat viel genieselt) nicht die Laune verderben lassen.
Es ist mal etwas anderes immer/oft mit einem Schirm unterwegs zu sein und der Schirm kann auch zur Erheiterung beitragen, zumindest wenn ich ihn trage.

Einmal haben wir eine sehr gefährlich Wanderung unternommen, die direkt durch eine Kuhwiese geführt hat, aber glücklicherweise waren die Kühe sehr friedlich und haben uns nicht angegriffen.

Aber trotz des schönen Urlaubs bin ich doch froh, wieder daheim zu sein und euch alle wiederzusehen.